Radikal: Menschenrechte in der Psychiatrie

Fachtagung zum Thema Abschaffung von Zwang und Gewalt  am 17. April 2026 - 18. April 2026 in Bremen Radikal: Menschenrechte in der Psychiatrie
in der Blaue Manege der Blauen Karawane e.V., Kommodore-Johnsen-Boulevard 11, Bremen, 28217. Das Programm (siehe hier) ist an sich vielversprechend, aber ob es am Ende im Bremer Westen doch nur zu einer weiteren "Soteria" neben der Zwangspsychiatrie reicht, weil deren gesetzlich legalisierte Gewalt unangetastet bleibt? Der Projektleiter Klaus Pramann (siehe Bild) ist ein guter alter Bekannter:  Er stellte sich als nach außen Verantwortlicher der selbstorganisierten Patientenzeitung "Ausblick" in Schleswig zur Verfügung. Diese sollte 1981 mundtot gemacht werden, wie die "ZEIT" Nr. 10/1981 berichtete. Danach ist er in Bremen aktiv geworden.

Frag mal KI

 

Die Oster-Feiertage stehen vor der Tür, also haben wir Zeit, dass künstliche Intelligenz (z.B. ChatGPT) uns mal eine Antwort auf folgende Frage gibt: Welche Bedeutung für die Psychiatrie hat die einfache Wahrheit, dass Menschen aus denselben Gründen völlig Unterschiedliches und aus völlig unterschiedlichen Gründen dasselbe tun können?

Nach der KI Antwort kann man spaßeshalber ja immer noch weiter fragen :-)

aktuelle Berichte

16.4. Demo in Hannover

  Der BPE macht am Do. 16.4. um 10 Uhr in Hannover ganz in der Nähe des Landtags eine Demonstration während der Anhörung in dessen Gesundheitsausschuss: "Dauergefahr durch psychisch Kranke"- Weg mit dem PsychKG

Der Klassiker…

...in dem die Psychiatrie mal wieder beweist, dass sie ein politisches Verbrechen ist, das sie für die Herrschenden zur Unterdrückung von eigenwilligen Personen begeht. Durch deren Vorgehensweise in Russland wird das mal wieder überdeutlich demonstriert. Siehe Meldung der Deutsche Welle hier:

"Nach Putin-Kritik: Russischer Blogger landet in Psychiatrie" 

Ein regierungstreuer Blogger in Russland wechselt die Seiten und greift Präsident Putin an. Zur Strafe wird er in eine psychiatrische Klinik in Sankt-Petersburg eingewiesen.

Dazu passt wie die Faust aufs Auge, wie Niedersachsens Gesundheitsminister Philippi aus der geplanten Novelle des sog.

"Psychisch-Kranken-Gesetzes" ein Polizeigesetz

zu machen versucht...

Die Legitimation der Zwangspsychiatrie löst sich in Nichts auf

Unterm Strich - Fazit: Am 12.3. wird die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener zur Frühjahrstagung der Bundesdirektorenkonferenz 2026 am 23.-24.04.2026 in die Frankenalb-Klinik Engelthal in Eltville eingeladen (das ist die Konferenz der Chefärzte der dt. Psychiatrien) Wir haben uns mit einem Hinweis auf die Kapitulation des Psychiatrischen Diagnonsens freundlich bedankt.

Kapitulation des psychiatrischen Diagnonsens

Weder gab es, noch gibt es, noch wird es Biomarker für eine angeblich existierende "Psychischen Krankheit" geben, denn die Annahme von deren Existenz beruht auf einem Kathegorienfehler, einem logischen Fehler, so dass mit dieser Wortkombination nur Unsinn formuliert werden kann. Dieses Eingeständnis der völligen Ahnungslosigkeit der Psychiatrie wird jetzt endlich von den Spitzen der amerikanischen Psychiatrie gemacht, wie hier in Spektrum der Wissenschaften berichtet wird: Der größte Witz steht am Ende des Artikels:

Wissenschaftler haben noch keine zuverlässigen biologischen Marker gefunden, die Aufschluss darüber geben, ob jemand an einer bestimmten psychischen Erkrankung leidet. Am nächsten sind sie diesem Ziel bei der Alzheimerdemenz: Ärzte können ihre Patienten mittlerweile mit Bluttests darauf untersuchen.
Ausgerechnet "Alzheimer", das ...

Strafvereitelung psychiatrischer Gewalt

Die Verurteilung der brachialen Schäden, die mit psychiatrischem Diagnonsens angerichtet wurden, soll danach vereitelt werden. 3 Beispiele solcher Verantwortungslosigkeit in TV Berichterstattung:

  • Fixiert und bei lebendigem Leib verbrannt - das Geschehen in der Notaufnahme eines Pforzheimer Krankenhauses haben wir hier dokumentiert. Das Strafverfahren wurde jetzt eingestellt, obwohl das BVerfG in einem Beschluss festgelegt hatte...

Ärztliche Schweigepflicht verteidigen

Demonstration am 5. März 2026 ab 14:30 Uhr vor dem Quadriga-Forum, Werderscher Markt 13, in 10117 Berlin gegen das DGPPN-Hauptstadtsymposium der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde:

Zwangspsychiatrie ist Folter - sofort stoppen! 
Mit Hilfe der DGPPN
  • soll in Niedersachsen mit einem novellierten Psychiatrie-Gesetz (NPsychKHG) die ärztliche Schweigepflicht aufgeweicht werden, indem Ärztinnen und Ärzte verpflichtet werden sollen, manche Menschen als angeblich „Geisteskranke“ einem bundesweiten polizeilichen Netzwerk zu melden....
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