
Zwei Tote in der Psychiatrie durch Fremdeinwirkung
Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet: Trotz freiwilligem Aufenthalts im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch (bei Heidelberg) versuchten mehrere Pflegekräfte und die Stationsärztin, den Patienten zu fixieren, wohl um die Person mit Zwang und Gewalt zu spritzen. Dagegen wehrte sie sich...
Selbstbetrug beenden – Ehrlich machen
Eine Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener und des Werner-Fuß-Zentrums:
Es gibt kein psychiatrisches Wissen
Wissen wird als wahre, gerechtfertigte Überzeugung beschrieben. Wesentlich ist, dass Wissen das Kriterium erfüllen muss, wahr zu sein. Dass eine psychiatrische Aussage wahr ist und nicht nur per Deklaration als wahr behauptet wird, das kann Zwangspsychiatrie nicht erfüllen. Da es gar keine psychische Krankheit* gibt, wenn man sie nicht haben will, kann es dann auch kein Wissen über dieses individuelle und subjektive Bedürfnis ohne objektive Grundlage geben, siehe unsere FAQ.
Dass es kein psychiatrisches Wissen gibt, wird an diesen beiden im vergangenen Jahr begangenen Gewalttaten besonders offensichtlich - zwei Taten, ein Muster...

„Nur Ja heißt Ja“
Bilder vom T4 Umzug 2026: https://www.freedom-of-thought.de/may2/
Die Rede "Nur Ja heißt Ja" siehe weiter unten
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Das Komitee für Grundrechte und Demokratie, das uns mit einer Unterschriftenliste und Stellungnahme unterstützt hat siehe hier, ist am Thema dran geblieben und hat diese Übersicht veröffentlicht, in der auf die Vorgänge auch in anderen Bundesländern verweisen wird. Sehr informativ, dringend zur Lektüre empfohlen....
Die Scham hatte die Seiten gewechselt
Der Assistenzarzt Philipp G. hat 32 Patientinnen des Evangelischen Klinikums Bethel betäubt und anschließend vergewaltigt. Es geschah zwar in der Neurologie und der Vortäuschung angeblich notwendigen ärztlichen Behandlung, aber zugrunde lag das gleiche Machtverhältnis eines Arztes und die Machtlosigkeit der Patientinnen, das auch die Zwangspsychiatrie kennzeichnet. Seine Taten filmte Philipp G. und speicherte sie auf einer Festplatte. Aber in diesem Fall hatte die Scham die Seiten gewechselt, denn nach seiner Verhaftung im September 2020 nahm sich der Täter das Leben.
Die Opfer erstatteten nach seinem Tod Strafanzeigen. Ein Chefarzt, ein Oberarzt und die damalige Pflegedienstleitung sind inzwischen wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen angeklagt, ...
Erklärung des Komitees für Grundrechte und Demokratie allen Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags zugestellt
Die folgende Erklärung des Komittees für Grundrechte und Demokratie ist hier veröffentlicht: https://tinyurl.com/folterfreiheit Bild-Dokumentation der Demonstration am 16.4. in Hannover hier
Keine Aushändigung sensibler Gesundheitsdaten an die Polizei!
Stoppt die Diskriminierung per Gesetz von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen in Niedersachsen
Niedersachsen plant unter Rot-Grün derzeit eine verschärfte Neufassung des PsychKHG (Niedersächsisches Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke). Der Gesetzentwurf soll in Kürze im Landtag beschlossen werden. Es bedeutet das Ende der ärztlichen Schweigepflicht und stellt Menschen mit psychiatrischen Diagnosen unter Generalverdacht.
Laut Gesetzentwurf (Drs. 19/9722, § 38) sollen Gesundheitseinrichtungen auf Verdacht sensible Gesundheitsdaten von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen an Polizeibehörden weitergeben....

Radikal: Menschenrechte in der Psychiatrie
Fachtagung zum Thema Abschaffung von Zwang und Gewalt am 17. April 2026 - 18. April 2026 in Bremen
Radikal: Menschenrechte in der Psychiatrie
in der Blaue Manege der Blauen Karawane e.V., Kommodore-Johnsen-Boulevard 11, Bremen, 28217.
Das Programm (siehe hier) ist an sich vielversprechend, aber ob es am Ende im Bremer Westen doch nur zu einer weiteren "Soteria" neben der Zwangspsychiatrie reicht, weil deren gesetzlich legalisierte Gewalt unangetastet bleibt? Der Projektleiter Klaus Pramann (siehe Bild) ist ein guter alter Bekannter: Er stellte sich als nach außen Verantwortlicher der selbstorganisierten Patientenzeitung "Ausblick" in Schleswig zur Verfügung. Diese sollte 1981 mundtot gemacht werden, wie die "ZEIT" Nr. 10/1981 berichtete. Danach ist er in Bremen aktiv geworden.
Frag mal KI
Die Oster-Feiertage stehen vor der Tür, also haben wir Zeit, dass künstliche Intelligenz (z.B. ChatGPT) uns mal eine Antwort auf folgende Frage gibt: Welche Bedeutung für die Psychiatrie hat die einfache Wahrheit, dass Menschen aus denselben Gründen völlig Unterschiedliches und aus völlig unterschiedlichen Gründen dasselbe tun können?
Nach der KI Antwort kann man spaßeshalber ja immer noch weiter fragen :-)aktuelle Berichte
- Im aktuellen Deutschen Ärzteblatt wird über die unhaltbare juristische Argumenatiom des Gesetzgebungsverfahrens der PsychKG Novelle in Niedersachsen berichtet: Gefahrenabwehr: Datenübermittlung von psychisch Kranken an Polizei infrage gestellt
- In Hessen lehnt die Landesärztekammer die Neuregelung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes ab: Mehr Gefährdung statt Hilfe
- Stellungnahme des Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW zum Vorschlag der Gesetzebung in NRW: Die Psychisch Kranken Gesetze werden zu Polizeigesetzen
- Netzpolitik.org berichtet: Neues Psychisch-Kranken-Gesetz in NRW: „Schädlich bis gefährlich“
- Netzpolitik.org berichtet: Das Pilotprojekt der Polizei Berlin: Ohne Plan und ohne Partner
- Die Gewerkschaft der Polizei meldet sich mit einer angeblichen: "Risikoanalyse zur Gewaltprävention, statt Systemversagen" zu Wort
- Der LPE-NRW hat eine sehr gute Übersicht über die verschiedenen politischen Bemühungen in Hessen, NRW und Niedersachsen zusammengestellt, die Schweigepflicht zu durchlöchern und gesetzlich Psychiater zu Spitzeln der Polizei zu machen
16.4. Demo in Hannover
Der BPE macht am Do. 16.4. um 10 Uhr in Hannover ganz in der Nähe des Landtags eine Demonstration während der Anhörung in dessen Gesundheitsausschuss:
"Dauergefahr durch psychisch Kranke"- Weg mit dem PsychKG

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